Meine Entdeckungen, Schluck für Schluck

14. Jun, 2017

2014 plaisir

Rheinhessen

 

... bereitet dieser tolle Sommer-Rotwein mit dem treffenden Namen 'plaisir'.

Aus saftigem, tiefdunklem Dornfelder und süffig-würzigem Portugieser. Da bedarf es keiner tiefschürfenden Diskussionen - raus auf die Terrasse und rein ins Glas.

Zum Grillen oder Chillen.

10. Jun, 2017

2016 GULUS Rosé Gallus

Baden (Breisgau)

 

Diese mediterrane Komposition aus den beiden pilzwiderstandsfähigen (PIWI) Rotwein-Sorten Regent und Cabernet Carol weckt die poetische Ader im Winzer:

Der intensive Duft von Rosen und roten Beeren verführt zum ersten Schluck, der cremig und rassig zugleich über die Zunge gleitet, um am Gaumen mit seiner Frucht zu überraschen.

Im Sommer gut gekühlt auf der Terrasse zur Erfrischung genießen - oder als Essensbegleiter: Besonders gut passt er zu Vorspeisen, Salaten, asiatischen Hauptgängen oder Geflügel und -

hallo, es ist GrillsaisonCool.

 

Ein ganz hervorragender Bio-Rosé (ECOVIN) in biologisch-dynamischer Demeter-Qualität. Da weiß man was man mehr hat.

Und wo GULU drauf steht muss Genuss drin sein. Sehr zum Wohl.

2. Mai, 2017

2008 Spätburgunder Prestige Breitenacker trocken Barrique

2008 Spätburgunder Prestige Biegarten trocken Barrique

2008 RUFUS Cuvée Prestige trocken Barrique

Baden (Kaiserstuhl)

 

Liebe Weinfreunde – hier könnt ihr euch bei GULUS Weinverkostungen auf etwas gefasst machen, und zwar auf grandiose Weine vom badischen Bioland-Winzer Matthias Höfflin, der zu den hervorragenden Erzeugern in Deutschland gehört.

Bestens in der Flasche gereift mit Tiefe, Kraft und insbesondere bei den Spätburgundern mit Eleganz im Stil eines Pinot Noir aus über 40 Jahre alten Rebanlagen. Und noch voller Power – das 10-jährige Jubiläum ist locker gesichert.

2008 war im Kaiserstuhl einer DER Pinot-Jahrgänge.

Auch wenn diese Weine nicht mehr beim Winzer selbst gekauft werden können:

Nicht verzagen – GULU fragen Winken

6. Apr, 2017

Die Grill- und Terrassensaison kann kommen - ab Anfang Mai 2017 NEU bei GULUS FUNDUS

26. Feb, 2017

Mosel - aber kein Schiefer:

An der südlichen Weinmosel herrscht anders als überwiegend sonst an der Mosel ein feiner und hochwertiger Muschelkalk vor - Champagne und Chablis lassen grüßen.

Mosel - aber kein Riesling:

Am Langsurer Brüderberg wächst Chardonnay und der hochmineralische Boden mit Lehm- und Mergelanteilen verhilft Burgunderreben zu Höchstleistungen.

Mosel - aber kein rebsortenreiner Wein:

Hier wächst ein gemischter Satz - übrigens der EINZIGE an der Mosel. Zwischen den Chardonnay-Reben gedeihen ebenfalls Grauer und Weißer Burgunder, Traminer, Muskateller und Petit Viognier.

Diese Art des Weinbaus war bis zum 19. Jahnhundert überall in Europa gebräuchlich und wie man schmeckt, haben unsere Groß- und Urgroßväter mit den damals bescheideneren Hilfsmitteln auch ihr Handwerk verstanden. Für sie war es schlichte Risikovermeiden: bei damals kaum beherrschbaren Krankheiten, Schädlingen und Wetterbedingungen im Weinberg, die oftmals nur bestimmte Rebsorten beeinträchtigten - andere blieben unversehrt - und dies in jährlich wechselnden Variationen. Auf einen gewissen Ertrag konnte man durch den gemischten Satz immer hoffen.

Während bei einer Cuvée einzelne und separat gelesene Rebsorten im Keller gemixt werden liegt die Besonderheit am gemischten Satz gerade in der Unterschiedlichkeit im Weinberg innerhalb einer Parzelle (auch unterschiedlichen Reifepunkte der jeweiligen Rebsorten) verbunden mit der gemeinsamen Vinifizierung im Keller: ein ungemein komplexes Aromen-Spektakel ist garantiert - Großes Gaumenkino.

Der Wein braucht viel Luft und mundet am Besten im großen Burgunderglas.